Wie viel Elterngeld bekomme ich?
Das Elterngeld ersetzt rund 65–67 % deines Netto-Einkommens vor der Geburt – mindestens 300 €, höchstens rund 1.800 €. Wie sich dein Betrag berechnet, was ihn erhöht und was ihn senkt.

So wird die Höhe berechnet
Das Basiselterngeld ersetzt rund 65–67 % deines durchschnittlichen Netto-Einkommens aus dem Bemessungszeitraum vor der Geburt – bei Angestellten in der Regel die zwölf Kalendermonate davor. Maßgeblich ist dabei ein pauschaliertes Netto, nicht dein Brutto und nicht exakt dein Auszahlungs-Netto. Wer wenig verdient hat, bekommt mehr: Bei niedrigen Einkommen steigt die Ersatzrate schrittweise auf bis zu 100 %, bei höheren Einkommen sinkt sie Richtung 65 %. Weil so viele Faktoren zusammenspielen, lässt sich dein konkreter Betrag am verlässlichsten ausrechnen – das geht bei uns in wenigen Minuten und kostenlos.
Mindest- und Höchstbetrag
Egal wie hoch dein Einkommen vor der Geburt war – nach unten und oben ist das Elterngeld begrenzt:
Mindestbetrag 300 €
Den Mindestbetrag von 300 € im Monat gibt es immer – auch ohne vorheriges Einkommen, etwa für Studierende, Hausfrauen und Hausmänner oder Eltern, die vor der Geburt nicht erwerbstätig waren.
Höchstbetrag rund 1.800 €
Nach oben ist das berücksichtigte Einkommen gedeckelt. Daraus ergibt sich ein Höchstbetrag von etwa 1.800 € – Gutverdiener landen deshalb fast immer beim Höchstsatz.
Was den Betrag erhöht – und was ihn senkt
Auf das errechnete Elterngeld wirken mehrere Zuschläge und Anrechnungen. Diese Punkte solltest du kennen:
- Geschwisterbonus: +10 % (mindestens 75 € im Monat), wenn ein älteres Geschwisterkind im Haushalt lebt (mehr dazu).
- Mehrlingszuschlag: +300 € pro weiterem Kind bei Zwillingen oder Mehrlingen – zusätzlich zum normalen Elterngeld.
- Zuverdienst: Erwerbseinkommen während des Bezugs wird angerechnet und senkt die Auszahlung (wie viel du dazuverdienen darfst).
- Mutterschaftsgeld: In den ersten Lebensmonaten wird es auf das Basiselterngeld angerechnet, sodass für diese Monate oft kein zusätzliches Elterngeld übrig bleibt.
- ElterngeldPlus: halbe monatliche Höhe, dafür doppelte Bezugsdauer – ideal, wenn du in Teilzeit arbeiten willst.
Warum sich eine genaue Berechnung lohnt
Wie hoch dein Elterngeld am Ende ausfällt, hängt von vielen Details ab: dem Bemessungszeitraum, deiner Steuerklasse, eventuellen Zuschlägen, geplanter Teilzeit und der Aufteilung zwischen Basiselterngeld und ElterngeldPlus. Eine Pauschalantwort gibt es daher nicht – aber eine schnelle: Trag deine Eckdaten ein, und wir rechnen deinen voraussichtlichen Betrag in wenigen Minuten kostenlos durch. So weißt du, mit wie viel du planen kannst – bevor du den Antrag stellst.
Häufige Fragen zur Höhe des Elterngeldes
Wie viel Elterngeld bekomme ich?
Das Basiselterngeld ersetzt rund 65 % deines durchschnittlichen Netto-Einkommens aus den zwölf Monaten vor der Geburt. Bei niedrigen Einkommen steigt die Ersatzrate auf bis zu 100 %, bei höheren sinkt sie Richtung 65 %. Mindestens werden 300 € im Monat gezahlt, der Höchstbetrag liegt bei rund 1.800 €. Die genaue Höhe hängt stark von deiner individuellen Situation ab – am schnellsten siehst du sie über unsere kostenlose Berechnung.
Wie hoch ist der Mindest- und Höchstbetrag beim Elterngeld?
Der Mindestbetrag beträgt 300 € im Monat und wird auch dann gezahlt, wenn du vor der Geburt kein Einkommen hattest. Der Höchstbetrag liegt bei rund 1.800 €, weil das berücksichtigte Netto-Einkommen nach oben gedeckelt ist. Gutverdiener landen daher fast immer beim Höchstsatz.
Wird das Elterngeld vom Brutto oder Netto berechnet?
Maßgeblich ist ein pauschaliertes Netto aus dem Bemessungszeitraum vor der Geburt – nicht dein Brutto und auch nicht exakt dein Auszahlungs-Netto. Von diesem Wert werden in der Regel 65 % ersetzt, bei niedrigen Einkommen anteilig mehr.
Was erhöht mein Elterngeld?
Den Betrag erhöhen der Geschwisterbonus (+10 %, mindestens 75 € im Monat) bei älteren Geschwistern und der Mehrlingszuschlag (+300 € pro weiterem Kind) bei Zwillingen oder Mehrlingen. Beide Zuschläge kommen zusätzlich zum errechneten Elterngeld dazu.
Was senkt mein Elterngeld?
Erwerbseinkommen während des Bezugs (Zuverdienst) wird auf das Elterngeld angerechnet und senkt die Auszahlung. In den ersten Lebensmonaten mindert außerdem das Mutterschaftsgeld das Basiselterngeld. Beides lässt sich mit der richtigen Aufteilung der Monate abfedern.
Wie viel Elterngeld steht dir zu?
Wir rechnen deinen voraussichtlichen Betrag kostenlos durch – inklusive Zuschläge und der besten Aufteilung. Du zahlst erst bei Auftrag, mit Geld-zurück-Garantie.
Hinweis: elterngeld.app ist ein privater Service und keine Behörde. Den Elterngeldantrag kannst du auch direkt und kostenlos bei deiner zuständigen Elterngeldstelle stellen. Dieser Ratgeber bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.